News Juni 2013

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News Dezember 2012

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News September 2010

Glasfaser-Netzwerk im Bezirk Voitsberg

LAbg. Karl Petinger

LAbg. Karl Petinger,
Obmann der Kernraumallianz Bezirk Voitsberg

"Wenn es darum geht, die Frage zu beantworten, welche Technologie in den nächsten Jahren und Jahrzehnten in unserer Kommunikationsgesellschaft entscheidend sein wird, lautet die Antwort: Glasfaser! Gegenüber Kupferleitungen punktet Glasfaser mit enormer Bandbreite, das heißt, dass hohe Datenmengen in kürzester Zeit übertragen werden können. Stand man vor Jahrzehnten vor der Frage, einen Wirtschaftsraum an das Autobahnnetz anzuschließen oder nicht, so geht es heute darum, den Anschluss an die internationalen Datenhighways nicht zu verpassen. Wenn sich die Region zukünftig mit herkömmlichen Kupferleitungen und den alltäglichen Handy-Internetanwendungen zufrieden gibt, werden wir bald alt aussehen. Eine gemeinsame Kraftanstrengung hin zu einem Glasfaser-Internetnetz ist das Gebot der Stunde, um Infrastruktur-Leadership umzusetzen."

Ing. Egon Maurer

Ing. Egon Maurer,
Geschäftsführer und Alleingesellschafter der SiS Holding

"Für ein modernes Unternehmen ist der Einsatz von Kommunikations-Infrastruktur wettbewerbsentscheidend. Ein Glasfaserring im Kernraum wäre ein enormer Standortvorteil für den Bezirk Voitsberg."

Günther Rathswohl

Günther Rathswohl,
Geschäftsführer der WestNet GmbH.

"In mehreren Gesprächen mit den Verantwortlichen des regionalen Entwicklungsverbandes Kernraumallianz haben wir die Vorteile von Glasfaser aufgezeigt. Wir von WestNet begrüßen daher die Glasfaser-Initiative der Kernraumallianz."

Glasfasernetzwerk Grafik

Glasfaser-Highways sind die Daten-Autobahnen der Gegenwart bzw. der Zukunft. Es sind Hochgeschwindigkeits-Internetnetze. Das Vorhandensein von Glasfaser-Infrastruktur wird in Zukunft darüber entscheiden, ob eine Stadt oder eine Region vorne dabei ist oder infrastrukturmäßig ein Entwicklungsgebiet bleibt. Ein Blick über die Grenzen Unser Nachbar Slowenien trumpft bereits mit einem landesweiten Glasfasernetz auf. In Österreich wurde die Entwicklung des Internets hin zu Glasfasernetzen fast verschlafen. Nur in Universitätsstädten wie Innsbruck, Salzburg, Wien, Graz und Leoben gibt es erste, bescheidene Anfänge. Das slowenische Glasfasernetz hingegen reicht bereits von Murska Sobota nahe der ungarischen Grenze bis nach Koper an der Adria und wird nicht nur in den Städten, sondern auch in den größeren Gemeinden angeboten. In den wenigen Gebieten, die nicht via „Fiber to the Home" (Glasfaser bis ins private Haus) erschlossen sind, behilft man sich auch dort noch mit dem guten alten Kupferkabel.

Gruppenfoto Kernraumallianz

Die Bürgermeister der Kernraumallianz sind von der Notwendigkeit der Errichtung eines Glasfaser-Netzwerkes überzeugt. v.l.n.re.: Bgm. Willi Zagler (Köflach), Max Kienzer (Bärnbach), Josef Riemer (Maria Lankowitz), Franz Schriebl (Rosental), Landesrätin Elisabeth Grossmann, Landeshauptmann Franz Voves, LAbg. Karl Petinger, Bgm. Ernst Meixner (Voitsberg).

Entwicklungsland Österreich
In Österreich existiert weder ein vergleichbares landesweites Netz, noch sind symmetrische Anbindungen für Privatkunden die Regel. LAbg. Karl Petinger, im Steiermärkischen Landtag Sprecher für Energie und Verkehr, fordert nunmehr auch für den Bezirk Voitsberg den Ausbau eines Glasfasernetzes. Petinger: „Glasfaser ist unverzichtbar für einen Wirtschaftsstandort. IT-Infrastruktur ist für Investoren ein entscheidender Faktor. EDV-Netzwerke wird es zukünftig in jedem Haushalt geben. Herkömmliche Internetleitungen werden den Bedarf zukünftig nicht abdecken können.“ Auch Immobilien, die über Glasfaser vernetzt sind, erfahren Wertsteigerungen von bis zu 15 Prozent.

Kostenersparnis bei den Gemeinden
Karl Petinger forciert das Modell eines Glasfaserringes im Kernraum des Bezirkes Voitsberg in Kooperation mit dem erfolgreichen heimischen Provider WestNet aus Bärnbach. Ein solcher Zusammenschluss würde es ermöglichen, EDV-Infrastruktur gemeinsam zu nutzen. Petinger: „Mit einer EDV-Zentrale, die über Glasfaser vernetzt ist, könnten die 5 Kernraumgemeinden die derzeitigen EDV-Kosten auf ein Fünftel reduzieren.“

Kupferleitungen reichen nicht
Fachleute sind sich einig, dass der Zugang zu Internethochleistungsinfrastruktur ein wesentlicher Schlüssel für den Wettbewerb der Regionen ist. Das stark steigende Datenvolumen in Unternehmen und privaten Haushalten kann durch Kupferleitungen zukünftig nicht mehr gedeckt werden.

Breitbandinternet von Westnet
Der Bärnbacher Hightech-Provider WestNet, www.westnet.at, versorgt seit 10 Jahren den Bezirk Voitsberg mit Breitbandinternet. Im Westen reicht das Versorgungsgebiet bis an die Kärntner Landesgrenze (Schigebiet Hebalm). Außerhalb der Region Voitsberg werden Teile der Obersteiermark, die Oststeiermark und das südliche Burgenland versorgt. Zu den Dienstleistungen von WestNet zählt nicht nur die Internettechnologie. Abgedeckt werden auch die Bereiche EDV- und Serverdienstleistungen, von der Planung über die Errichtung bis hin zur Wartung von Netzwerken. Die WestNet GmbH ist auch seit mehreren Jahren als Telefonieanbieter für IP- und SIP-Telefonie von der Rundfunkbehörde lizenziert.

Rechenzentrum in Graz
Im Februar 2010 hat WestNet ein Rechenzentrum in Graz eröffnet, das direkt am internationalen Glasfaser-Highway (Frankfurt-München-Prag-Mailand) liegt. WestNet-Geschäftsführer Günter Rathswohl erläutert: „Von unserem Grazer Knoten aus haben wir einen direkten Anschluss an internationale Netze und können den Bezirk Voitsberg mit eigenen Leitungen an diese anbinden.“ So wird etwa die Kraftwerksbaustelle Mellach von WestNet mit Breitbandinternet versorgt. In den letzten Monaten hat WestNet damit begonnen, die Städte im Kernraum mit Glasfaser zu vernetzen.

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